• Bis Heiligabend jeden Tag ein Digitalradio-Gerät zu gewinnen - Internetseite erscheint in frischem Look Digitalradio-Adventskalender startet auf www.digitalradio.de

    Ein ganz besonderer Adventskalender wird heute auf dem zentralen Informationsportal für DAB+ (Digitalradio) gestartet. Besucher der Internetseite www.digitalradio.de können bis zum 24. Dezember jeden Tag ein virtuelles Türchen öffnen und mit etwas Glück eines von 24 hochwertigen Digitalradio-Geräten gewinnen.

    Namhafte Hersteller haben für den Adventskalender eine große Auswahl an Modellen zur Verfügung gestellt – vom HiFi-Gerät fürs Wohnzimmer über das Design-Radio in edlem Holzfurnier bis hin zum tragbaren Kofferradio. Allerdings stellen diese Modelle nur eine kleine Auswahl dar im Vergleich zu den mittlerweile 480 verschiedenen Gerätemodellen, die auf dem deutschen Markt erhältlich sind.

    Zeitgleich zum Start des Adventskalenders erscheint auch die Internetseite www.digitalradio.de in frischem Look und einem ganz präsenten Digitalradio-Logo (DAB+). 

    Über Digitalradio

    Mit einem Digitalradio-Gerät, welches den Standard DAB+ unterstützt, können alle Programme empfangen werden, die im jeweiligen Sendegebiet über DAB+ ausgestrahlt werden. Mit jedem der neuen Radios ist man auch weiterhin in der Lage, alle UKW-Programme zu empfangen. Weitere Fragen zu Geräten, Versorgungsgebieten und Programmen werden auf dem zentralen Informationsportal www.digitalradio.de beantwortet.

  • Digitalradio Logo erhält Zusatz DAB+: Konsequente Vermittlung des Verbreitungsweges

    Der digitale Hörfunk-Übertragungsweg Digitalradio (DAB+) wird werblich konsequenter vermittelt. Das bereits etablierte Digitalradio-Logo erhält den Zusatz „DAB+“, der den bislang gesetzten Slogan „Radio der Zukunft“ ablöst.

    Die Veränderung des Logos war notwendig geworden, da die Geräteindustrie zunehmend mit „DAB+“ auf allen Produktverpackungen und in Prospekten wirbt. Auch international ist DAB+ die weit verbreitete Bezeichnung für modernen digitalen Hörfunk.

    Deutschlandradio-Intendant Dr. Willi Steul sagt: „Digitalradio ist längst im Markt angekommen. Daher hat sich der Slogan ´Digitalradio – das Radio der Zukunft´ überholt. DAB+ ist der zukunftssichere Standard für digitales Radio, und er wird von allen Marktteilnehmern intensiv beworben.“

    Initiiert wurde die Umstellung des Logos von der Marketing-Initiative Digitalradio Deutschland, einem Zusammenschluss aus Landesrundfunkanstalten der ARD, Deutschlandradio, der DRD Digitalradio Deutschland GmbH und der Media Broadcast.

    Das neue Logo kann ab sofort kostenfrei von allen Marktteilnehmern eingesetzt werden und liegt unter www.digitalradio.de/presse als Download bereit.

  • Deutlich verbesserter Digitalradio-Empfang in Sachsen-Anhalt

    Deutlich verbesserter Digitalradio-Empfang in Sachsen-Anhalt

    Der Digitalradio-Empfang in Sachsen-Anhalt verbessert sich ab dem 30. Januar 2015 deutlich. Nachdem am 28. Januar der Mitteldeutsche Rundfunk in Sachsen-Anhalt sein DAB+ Netz optimiert hat, werden auch die 12 Programme des bundesweiten Programmangebotes in vielen Regionen erheblich besser zu hören sein. Aufgrund der Netzverdichtung durch die Neuinbetriebnahme der Standorte Brocken und Wittenberg verbessert sich vor allem die Digitalradio-Versorgung innerhalb von Gebäuden – von 49 Prozent der Einwohner auf 69 Prozent (bundesweiter Multiplex, indoor-Empfang). Außerhalb von Gebäuden steigt die technische Reichweite von 78,5 Prozent auf 91 Prozent der Einwohner (bundesweiter Multiplex, portabel outdoor). Von dem besseren Sendernetz profitieren vor allem die Einwohner der Harz-Region sowie der Städte Wittenberg, Dessau und Bitterfeld. Auch die Autofahrer werden entlang der Bundesautobahnen von Magdeburg und Halle nach Berlin (A2 und A9), sowie auf den Harzautobahnen A38/A395 einen deutlich besseren Digitalradio-Empfang vorfinden.

    Im Zuge der Netzverbesserung am 30. Januar werden die 12 Programme des bundesweiten Digitalradio-Multiplexes – das sind die drei öffentlich-rechtlichen Programme Deutschlandfunk, Deutschlandradio Kultur und DRadio Wissen sowie 9 private Radioprogramme - überall auf den bundesweit einheitlichen Kanal 5C geschaltet.

    Bereits am 28. Januar 2015 löste der MDR in Sachsen-Anhalt seine Digitalradio-Altnetze komplett ab und erreicht nun mit weniger Standorten und höherer Sendeleistung eine noch bessere DAB+ Empfangbarkeit und eine größere Reichweite seiner Hörfunkprogramme im Sendegebiet.

    Zum Empfang des verbesserten DAB+ Netzes sollten Hörer, die in Sachsen-Anhalt bereits Digitalradio nutzen, einen Sendersuchlauf durchführen. Auf www.mdr.de/digitalradio befindet sich unter anderem ein Erklärfilm zum Sendersuchlauf. Weitere Fragen zu Geräten, Versorgungsgebieten und Programmen werden auf dem zentralen Informationsportal www.digitalradio.de beantwortet.

    Über Digitalradio in Sachsen-Anhalt

    In weiten Teilen Sachsen-Anhalts sind neben den 12 Programmen des bundesweiten Digitalradio-Angebots und den sechs MDR-Programmen auch die großen privaten landesweiten Sender, Radio Brocken/89.0 RTL und radio SAW/Rockland Sachsen-Anhalt zu hören. Diese werden ebenso in den kommenden Monaten ihr Netz weiter ausbauen. Sachsen-Anhalt gilt als „Digitalradio-Traditionsland“, in dem sich von Beginn an alle im Land lizenzierten Programmanbieter für Digitalradio engagiert haben. Die Einwohner im Einzugsbereich der Sendestandorte Petersberg (Halle) und Kapaunberg (Magdeburg) können bereits seit 2011 weit über 20 Programme in DAB+ Qualität empfangen.

     

  • Digitalradio mit erfolgreicher Jahresbilanz dank robusten Wachstums

    Digitalradio mit erfolgreicher Jahresbilanz dank robusten Wachstums

    2014: Neue Senderstandorte, neue DAB+ Programme, wachsender Gerätemarkt und wirksame Händlerkommunikation

    Köln, 17. Dezember 2014 - Digitalradio und der Übertragungsstandard DAB+ haben sich 2014 robust entwickelt. Dank neuer Senderstandorte, zusätzlicher Programme und wachsender Gerätevielfalt hat das komplette Marktumfeld für Digitalradio im aktuellen Jahr deutlich an Dynamik gewonnen. Das kräftige Wachstum spiegelt sich auch im Nutzungsverhalten der deutschen Radiohaushalte wider. So stieg der Gebrauch von Digitalradio-Endgerätengegenüber dem Vorjahr um satte 80 Prozent. Laut aktuellem Digitalisierungsbericht befinden sich derzeit fünf Millionen DAB+ Endgeräte in den deutschen Haushalten. Den Ergebnissen von TNS Infratest zufolge hat sich auch der Anteil von DAB+ Autoradios seit dem Vorjahr mehr als verdoppelt. Als impulsgebend für diese positive Marktentwicklung erwies sich neben den großangelegten medialen Werbekampagnen etwa in NRW, im Rhein-Main-Gebiet und in Süddeutschland auch das stark intensivierte Händlermarketing in ganz Deutschland. Im Zuge dessen hat sich die Marketing-Initiative Digitalradio Deutschland als erster Ansprechpartner für die Elektrofachmärkte und die Fachhändler fest etabliert.

    Im Fokus: Digitalradio-Sendernetzausbau entlang der Autobahnen

    Gut entwickelt hat sich 2014 die Reichweite des bundesweiten Digitalradio-Sendernetzes und der regionalen Netze. Derzeit werden 92 Prozent der Bevölkerung mit Digitalradio-Programmen versorgt. Auf 75 Prozent der deutschen Autobahnen ist Digitalradio bereits empfangbar. Dr. Willi Steul, Intendant von Deutschlandradio, bewertet den bundesweiten Netzausbau so: „Die flächendeckende Versorgung mit Digitalradio ist uns ein großes Anliegen. Wir haben in diesem Jahr unter anderem mit dem Ausbau im Norden Deutschlands ein großes Stück des Weges hin zur bundesweiten Versorgung geschafft.“

    Unter anderem wurde 2014 der Senderstandort Rostock-Toitenwinkel neu in Betrieb genommen (1. September 2014), zum Jahresende wurden die Sendernetze in Sachsen, Thüringen und in Baden-Württemberg verbessert, Ende Januar 2015 wird das DAB+ Netz in Sachsen-Anhalt ausgebaut. Den sehr guten Ausbaustand des Sendernetzes bestätigt auch der erste bundesweite Digitalradio-Stresstest. In diesem kamen die kritischen Prüfer der Fachzeitschrift „connect“ zum Ergebnis: Der Netzausbau ist erstaunlich weit fortgeschritten, die Empfangslücken werden immer kleiner. Der Netztest bestätigt auch die Empfangsprognose unter digitalradio.de und attestiert einen guten, verlässlichen Indoor/Outdoor-Empfang.

    Neue Programme im regionalen Digitalradio

    Seit Dezember verbreiten unter anderem in Baden-Württemberg regional etablierte Sender ihre Programme auch landesweit, mit zum Teil neuen Programmelementen. Zudem wird in Hamburg im ersten Halbjahr 2015 die erste private Digitalradio-Plattform starten. Damit ist der Weg in Norddeutschland frei für die Verbreitung eines ersten regionalen Programmpakets mit privaten Hörfunkangeboten über DAB+.

    Wachsender Gerätemarkt auch dank intensiviertem Händlermarketing

    Ein besonderer Fokus lag 2014 auf einem stark intensivierten Händlermarketing. So wurden bis Anfang Dezember 2014 bereits 1.876 Elektrofachmärkte und -geschäfte von der Initiative Digitalradio Deutschland betreut. Im gesamten Vorjahr waren es 1.156 Märkte und Geschäfte. Mit dem verstärkten Händlermarketing kommt die Initiative Digitalradio Deutschland dem Wunsch vieler Fachhändler und Elektrofachmärkte nach kontinuierlichen Digitalradio-Schulungen und aktuellem Informations- und Werbematerial für den Point of Sale nach. Für die Initiative hat das Händlermarketing in den zurückliegenden zwölf Monaten sowohl in quantitativer als auch in qualitativer Hinsicht sehr gute Erfolge erzielt. Die Reaktionen vor Ort waren fast ausnahmslos positiv. Informationen, Schulungsangebote und vor allem Werbemittel für den Point of Sale werden von den Händlern dankbar angenommen, so die Einschätzung der Initiative Digitalradio Deutschland.

    Erfolgreiche Kampagnen in den Regionen

    Neben dem kontinuierlichen Händlermarketing hat die Initiative Digitalradio Deutschland zudem 2014 mehrere regionale Werbekampagnen gefahren - unter anderem im bevölkerungsreichsten Bundesland NRW und im Rhein-Main-Gebiet unter dem Slogan „Digitalradio. Ich will es einfach.“ Das ARD-Projektbüro Digitalradio koordiniert diese Kampagnen und erstellt das Material. Das erfolgreiche Konzept der Digitalradio-Werbekampagnen in NRW und Rhein-Main ist Ende dieses Jahres mit dem anlaufenden Weihnachtsgeschäft auch in Bayern und Baden-Württemberg fortgesetzt worden. In Bayern standen allgemeine Informationen zu Digitalradio im Mittelpunkt verbunden mit Informationen über die Vielzahl der privaten und öffentlich-rechtlichen Programme. In Baden-Württemberg hebt die jüngste Kampagne besonders auf den Start der privaten Sender auf DAB+ ab.

    Hintergrund: Über die Initiative Digitalradio Deutschland

    Die „Initiative Digitalradio Deutschland“ ist ein Zusammenschluss von Landesrundfunkanstalten der ARD, Deutschlandradio, der DRD Digitalradio Deutschland und der MEDIA BROADCAST. Die in dieser Marketing-Initiative zusammengefassten Partner koordinieren seit 2012 ihre Aktivitäten zur Markteinführung von Digitalradio (DAB+).

    Weitere Fragen zu Geräten, Versorgungsgebieten und Programmen werden auf dem zentralen Informationsportal www.digitalradio.de beantwortet.

    Kontakt für die Vertreter der Medien

    Nikola Marquardt (Pressebüro Initiative Digitalradio Deutschland)

    Michael Reichert (Leiter ARD-Projektbüro Digitalradio)

    Tel. +49 341 24664372

    E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

    Web: www.digitalradio.de

Starke Technik fürs Auto: „Deutschland ist wichtiger Schlüsselmarkt für Digitalradio“

Written by Kontakt Initiative Digitalradio Deutschland, Kontakt Medien on Dienstag, 05 Juni 2012.

Knapp 100 Experten diskutieren auf internationalem „Expertenforum – Digitalradio im Auto“ anlässlich der Automobilausstellung AMI 2012

(Leipzig/Baden-Baden, 05. Juni 2012) Die zügige Etablierung von Digitalradio im Auto wird eine der entscheidenden Erfolgsformeln für die Marktdurchdringung des neuen Mediums sein. Vor allem Deutschland sei jetzt als Schlüsselmarkt für das neue Digitalradio gefragt. Entscheidend hierbei sind vor allem die vielfältigen sicherheits- und verkehrsrelevanten Dienste, wie der digitale Mobilitätsservice TPEG, der dem bisherigen TMC-Dienst über UKW weit überlegen ist. Zu diesem Ergebnis kam das „Expertenforum - Digitalradio im Auto“, welches am 4. Juni 2012 im Rahmen der Internationalen Automobilmesse AMI und der Branchenmesse für mobile Unterhaltung, Kommunikation und Navigation, AMICOM, in Leipzig stattfand. Knapp 100 Experten öffentlich-rechtlicher und privater Veranstalter, Vertreter der Geräte- und Automobilindustrie und Vertreter aus der Politik waren der gemeinsamen Einladung des Projektbüro Digitalradio, der weltweit agierenden Organisation World DMB und der Regiocast Digital GmbH gefolgt.

Nick Piggott von WorldDMB unterstrich die wichtige Position Deutschlands bei der Einführung von Digitalradio. "Deutschland ist der Schlüsselmarkt für Digitalradio und insbesondere auch für Digitalradio im Auto. Was hier passiert ist prägend für die Entwicklung in ganz Europa. WorldDMB sieht die bisher erzielten Erfolge und insbesondere den engen Austausch zwischen Industrie und Programmanbietern sehr positiv. Diese positive Grundstimmung spiegelt auch das Expertenforum wieder. Alle Marktbeteiligten wollen Digitalradio gemeinsam zum Erfolg führen. Digitalradio in Deutschland ist auf einem sehr guten Weg." Gerade im Hinblick auf den Automobilsektor sei jetzt der deutsche Markt besonders interessant. Piggott machte deutlich, dass 20 bis 30 Prozent des Radiokonsums im Auto stattfindet. In Großbritannien hätten nach Aussage Piggotts die Automobilhersteller die riesigen Marktchancen bereits erkannt. Bereits mehr als 20 Prozent der Autos auf der Insel seien mit Digitalradio-Empfangsgeräten unterwegs.

Auch Christoph Kruse vom privaten Programmanbieter Regiocast Digital betonte auf dem Expertenforum die essentielle Bedeutung von Digitalradio im Auto. Nach Aussagen Kruses sollte das neue Medium noch stärker und bewusster in die Markenstrategie der Hersteller integriert werden. In diesen Zusammenhang stellt Kruse auch die aktuelle Zusammenarbeit mit Mercedes-Benz zur Fußball-Europameisterschaft. Im Rahmen der Technikpartnerschaft liefert, neben dem Empfang des Radioprogramms von 90elf-Deutschlands Fußballradio über die in den Fahrzeugen verbauten DAB+ Radios, eine spezielle 90elf-App die Daten und Fakten zur Fußball- Europameisterschaft 2012 direkt in die Fahrzeuge von Mercedes Benz.

Für ein stärkeres Nebeneinander von mobilem Internet und Digitalradio warb Thomas Kusche vom WDR. Für ihn sei die Zukunft des Radios gesichert, wenn es ein hybrides Zusammenspiel aus beiden Technologien gäbe. So kann das Digitalradio die Autofahrer mit kollektiven Informationen versorgen, während der Mobilfunk spezielle und personalisierte Daten liefert. In diesem Zusammenhang wies Kusche auf die besondere Glaubwürdigkeit und Zuverlässigkeit des Radiomediums hin. Außerdem nehme die Radionutzung im Auto sogar weiter zu.

Für Sebastian Kett von der ARD und Mitglied der vom Bundeswirtschaftsministerium initiierten AG Endgeräte, ist Digitalradio mit seiner Programm- und Dienste-Vielfalt bereits in der Gegenwart angekommen. „Größtes Faustpfand“ der neuen Technologie seien die Verkehrs- und Mobilitätsdienste. Hier werden erstmals präzise und spezialisierte Mobilitätsinformationen in einer neuen und inhaltlich stark verbesserten Qualität für den Hörer angeboten. Die Verbindung eines starken Radioprogramms mit den neuen modernen Servicediensten - wie FileCollector, mit dem ein zeitversetztes Abrufen von Nachrichten möglich ist, oder der verbesserten Slideshow etwa zur Verringerung der Fahrerablenkung - würden außerdem verhindern, dass es im Radio einen Generationenabriss wie beim Fernsehen gibt, glaubt Kett. „Hier zahlt sich der Digitalradio-Grundsatz aus, dass die Technik dem Inhalt folgt und nicht umgekehrt“, so Kett. Die größte Baustelle sei derzeit jedoch, dass es noch kein TPEG-fähiges Digitalradio auf dem Markt gebe. Erste Testgeräte liegen den Programmanbietern zwar schon vor und werden von der ARD bereits auf der IFA für Demonstrationszwecke gezeigt. Digitale Radios mit TPEG für den Endkonsumenten werden jedoch erst nach intensiven Tests der Hersteller verfügbar sein.

Auch Dr. Christhard Gelau vom Bundesverkehrsministerium (BMVBS) gab ein klares Statement pro Digitalradio aus. Denn nur mit dem Verkehrsinformationsdienst TPEG im Digitalradio gäbe es eine technische Möglichkeit, die europäische ITS-Richtlinie nach freier Verfügbarkeit von sicherheitsrelevanten Verkehrsinformationen umzusetzen. Derzeit sei die Bundesregierung nach Aussagen Gelaus dabei, die EU-Verkehrssicherheitsrichtlinie von 2010, in nationales Recht umzusetzen. Bereits im August 2012 soll der daraus resultierende deutsche Aktionsplan der EU-Kommission vorgelegt werden.

Auf die praktischen Aspekte von Digitalradio im Auto ging Alexander Klett von der EMMA, der Branchenplattform für alle Incar-Anbieter, ein. Dabei plädierte Klett vor allem dafür, über den Nachrüstmarkt kontinuierlich den Nachfragedruck nach Digitalradio zu erhöhen und so zu einer schnellen Marktdurchdringung beizutragen. Würden nur Neuwagen mit der Digitaltechnik ausgestattet werden, vergingen Jahre bis zu einem Massenmarkt, „da in Deutschland ein Automobil im Durchschnitt 8,5 Jahre gefahren wird“, so Klett. Für den Fachhandel sei das jetzt eine große Chance, neues Geschäft zu generieren. Um das Digitalradio erfolgreich im Markt zu positionieren, brauche es jedoch eine verstärkte Promotion der Programmanbieter, die das Thema Digitalradio emotionaler anpackt sowie eine weitere Verbesserung der Klangqualität.

Nach Einschätzung von Michael Reichert vom Projektbüro Digitalradio war „das Expertenforum ein wichtiger Gradmesser für das Thema Digitalradio und eine wichtige Plattform, um aktuelle Themen zu diskutieren. Uns kommt es außerdem verstärkt auf die Bedeutung der Radionutzung im Auto an, die eine Schlüsselfunktion darstellt.“ Hier gebe es nach Aussage Reicherts ein großes und ungenutztes Potential für den Handel – das gelte sowohl für den Bereich der eingebauten Autoradios als auch für Nachrüstlösungen aller Art. „Daran arbeiten wir derzeit verstärkt und werden das auch in den nächsten Monaten weiter tun, so in Gesprächen mit den Herstellern und durch die Präsenz auf Veranstaltungen. Das Expertenforum habe aber auch gezeigt, dass das Thema Digitalradio in Deutschland derzeit international große Beachtung findet. „Wir sehen das als Bestätigung unseres Weges und werden weiter versuchen, diese Dynamik zu nutzen.“

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