• Neue Programme mit starkem Wachstum / DAB+ mit Abstand wichtigster Verbreitungsweg / DAB+ attraktiv für Werbekunden Norwegen: Übergang von UKW zu DAB+ ein voller Erfolg

    Die öffentlich-rechtlichen und privaten Radioveranstalter sowie die Verantwortlichen bei Digitalradio Norwegen ziehen eine positive Bilanz nach dem Umstieg von UKW auf DAB+: Große Reichweitengewinne erzielen Programmangebote, die es vorher auf UKW nicht gab, meldet die norwegische Kommunikationsbehörde in ihrer jüngsten Übersicht. Während die fünf traditionellen Programmangebote (NRK-Kanäle P1, P2 und P3, P4 und Radio Norway) im Marktanteil von 60,2 auf 42,1 Prozent sanken, konnten die neuen auf DAB+ verfügbaren öffentlich-rechtlichen und privaten Programmangebote ihren Marktanteil von 26,4 auf 36 Prozent erhöhen (neue NRK Programme, P4-Gruppe und Bauer Media, z. B. NRK P1 +, P7 Clip und Radio Rock). Norwegen hatte im Dezember 2017 die nationale analoge Radioübertragung zugunsten von DAB+ beendet.

    Exzellente Reichweiten, sehr guter Empfang
    Die nationale Vielfalt ist von fünf auf 31 Sender angewachsen. Der Netzausbau ist hervorragend: Die öffentlich-rechtlichen Programme erreichen inzwischen 99,7 Prozent der Bevölkerung, die der privaten Anbieter 92,8. Das mobile DAB+ Netz ist besser ausgebaut als das ehemalige UKW Netz, bestätigt die norwegische Kommunikationsbehörde. 86 Prozent der Bevölkerung nutzen heute digitale Verbreitungswege, die große Mehrheit von über 78 Prozent hört täglich Radio über DAB+, meldet Digitalradio Norwegen.

    Hohe Haushaltsdurchdringung, hohe Nachfrage nach Car-Adaptern
    Alleine seit Mitte September 2017 wurden 620.000 DAB+ Radios in Norwegen verkauft, wie Digitalradio Norwegen mitteilt. 150.000 davon fallen in die Kategorie Autoradios oder Auto-Adapter zum Nachrüsten. 64 Prozent der Autofahrer, die regelmäßig Radio hören, nutzen ein DAB+ Autoradio. Insgesamt hat fast jedes zweite Autoradio in Norwegen DAB+ Empfang. Die Nachfrage nach digitalen Adaptern ist ungebrochen und es ist davon auszugehen, dass der Anteil von Autos mit digitalem Radioempfang in 2018 weiter stark wachsen wird.

    Insgesamt stehen jetzt fast 5,4 Millionen DAB+ Radios in norwegischen Haushalten, 85 Prozent haben ein oder mehrere DAB+ Geräte. Die Zahlen zeigen auch, dass die Verbreitung von DAB+ weiter wächst, je länger die UKW-Abschaltung zurück liegt. In Nordland, der ersten Region der digitalen Umstellung vor gut einem Jahr, besitzen inzwischen 91 Prozent der Haushalte ein oder mehrere DAB+ Radios.

    Ole Jørgen Torvmark, CEO Digital Radio Norway AS: „Norwegen hat den wichtigen Übergang vom analogen zum digitalen Radio geschafft. Radio muss digital verbreitet werden, um relevant zu bleiben. Gleichwohl müssen wir den Hörern Zeit geben, um sich an das Hören über digitale Endgeräte zu gewöhnen. UKW wurde in Norwegen stufenweise abgeschaltet. Nach jedem Teilschritt erholten sich die Reichweiten nach einem vorübergehenden Rückgang. Wir gehen davon aus, dass die Reichweiten im Rundfunk Ende 2018 ungefähr denen von Ende 2016 entsprechen.“

    Patrick Hannon, Präsident von WorldDAB: „Radio bleibt nur wettbewerbsfähig über digitale Verbreitungswege. DAB+ bietet mehr Auswahl, gleichzeitig gewährleistet diese Technologie den kostenlosen Zugang zu Radioprogrammen mit effizienter Netzabdeckung. Die neuen Zielgruppenprogramme in Norwegen erfüllen den Wunsch der Hörer nach vielfältigeren Angeboten.“

    Werbemarkt wächst
    Trotz erster Bedenken konnten vor allem die privaten Radiostationen von der UKW-Abschaltung profitieren. Mit einem Umsatz von 369 Millionen Kronen (umgerechnet über 42 Millionen Euro, Quelle: Department of Advertising and Media Statistics) wuchs der Radio-Werbemarkt im zweiten Quartal 2017 um 1,2 Prozent, während die Werbeeinnahmen bei Tageszeitungen (-16,2 Prozent) und Fernsehen (-3,3 Prozent) zurückgingen. 

    Über uns
    Das Digitalradio Büro Deutschland mit Sitz in Berlin ist eine Gemeinschaftsinitiative des Vereins Digitalradio Deutschland, also ARD, Deutschlandradio, privaten Radioveranstaltern, Geräteherstellern und Netzbetreibern, die sich zum Ziel gesetzt haben, Digitalradio DAB+ in Deutschland zu etablieren. Das Digitalradio Büro informiert die Öffentlichkeit über die Möglichkeiten und die Einführung von DAB+ in Deutschland. Der Zugang zum Digitalradio Deutschland e.V. steht allen Marktteilnehmern offen, die sich für DAB+ engagieren. Weitere Informationen zu DAB+ unter: dabplus.de

     

    Kontakt Presse/Medien:

    Carsten Zorger
    Digitalradio Büro Deutschland
    Tel.: +49 30 8503 6841
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  • Digitalradio DAB+ 2017: Überragende Programmvielfalt, Netzausbau nahe Vollversorgung, gemeinsame Aktionszeiträume mit neuer Markenführung

    Die Marktdynamik beim Digitalradio DAB+ wächst weiter. Im Laufe des Jahres profitierten Hörerinnen und Hörer von der neuen Vielfalt regionaler und überregionaler Programme, darunter einige, die nicht auf UKW zu hören sind. Der klare, digitale und rauschfreie Klang überzeugt auch Autofahrer: Jeder fünfte Neuwagen rollt nun mit DAB+ Radio vom Band. Um die Sichtbarkeit und Akzeptanz von DAB+ weiter zu steigern, setzen Hersteller und Programmanbieter auf gemeinsame Werbeaktivitäten auf Basis der im Mai neu vorgestellten Marken- und Kampagnenführung.

    Positive Marktzahlen, Netzabdeckung vor Vollausbau

    In 15,1 Prozent der deutschen Haushalte steht mindestens ein DAB+ Radio, im Vorjahr waren es nur 12,5 Prozent, so der Digitalisierungsbericht der Landesmedienanstalten. Damit verfügen sechs Millionen Haushalte über mindestens ein DAB+ Gerät, das ist eine Million mehr als im Vorjahr. In Deutschland sind 2017 über 21 Prozent der Neuwagen mit DAB+ Radios ausgestattet, die einen kostenlosen Empfang über Antenne ohne Internetanbindung ermöglichen. Aktuell sind in Deutschland rund 3,7 Millionen DAB+ Autoradios in Betrieb.

    Die Programme des ersten nationalen Multiplexes erreichen bereits 66 Millionen Einwohner „inhaus“ bei einer Flächenabdeckung von 97 Prozent; die Autobahnen sind mit 98,2 Prozent nahezu voll versorgt. Es gibt nun 120 Senderstandorte mit dem bundesweiten Programmangebot von Deutschlandradio und neun Privatsendern.

    Wachsendes regionales Angebot

    Derzeit sind über 150 unterschiedliche regional ausgestrahlte Angebote der öffentlich-rechtlichen und privaten Anbieter verfügbar. Fast alle ARD-Landesrundfunkanstalten haben zusätzliche Sendeanlagen für ihre regionalen DAB+ Bouquets in Betrieb genommen: Die Hörfunkprogramme von hr, rbb und NDR sind nun auch abseits der Ballungsräume digital-terrestrisch zu hören, der SWR startete auf einem neuen Kanal im Allgäu und baute seine Versorgung im Norden von Rheinland-Pfalz aus. Auch der BR hat seine Netze optimiert. Radio Bremen ist über DAB+ jetzt auch in Bremerhaven zu hören. Der SR hat die Empfangbarkeit im Süden des Landes verbessert. Der MDR hatte bereits in 2016 seine DAB+ Netze ausgebaut, der WDR plant dies für das kommende Jahr. 

    Zum Boom beigetragen hat auch eine Kooperation der Bayerischen Landeszentrale für neue Medien (BLM) mit dem BR. In einem Simulcast-Szenario sind lokale, regionale und landesweite UKW-Privatradios parallel auf DAB+ verfügbar. Insgesamt 14 Lokalradios aus Franken bauten zuletzt ihre technische Reichweite aus. Bis Ende 2018 sollen alle bayerischen Lokalradios über DAB+ zu hören sein.

    Auch in Sachsen wird das Angebot steigen. Über zwei lokale Multiplexe in Leipzig und Freiberg sollen in Kürze 28 Hörfunkprogramme starten, darunter zehn Programme, die bisher nur im Internet oder noch gar nicht zu hören sind. In Baden-Württemberg sind mit Radio Teddy, Rock Antenne, Regenbogen 2 und Antenne 1 vier weitere private Hörfunkprogramme im landesweiten Bouquet auf Sendung gegangen. In Rheinland-Pfalz ist das Privatradio RPR Eins jetzt auch im ganzen Land über DAB+ zu hören, im Lokalradio Domradio Studio Nahe.

    Landesmedienanstalten für zusätzliche Kapazitäten

    In Hamburg, Berlin und im Rhein-Main-Gebiet sind die regionalen Multiplexe inzwischen ausgebucht. In der Bundeshauptstadt hat die Medienanstalt Berlin-Brandenburg (mabb) daher die Weichen für einen zweiten regionalen Mux gestellt, der bald mit bis zu 16 zusätzlichen Programmen auf Sendung gehen soll.

    In anderen Bundesländern gab es Vorentscheidungen. So waren Interessensbekundungen (Call-of-Interests) im Saarland und Mecklenburg-Vorpommern so erfolgreich, dass die Landesmedienanstalten schon in Kürze Kapazitäten ausschreiben könnten. In Bremen ist zudem ein regionales Privatradio-Angebot geplant. Auch in anderen Bundesländern beschäftigt sich die Medienpolitik intensiv mit dem Thema DAB+.

    Zweiter Bundesmux mit breiter Vielfalt

    Im kommenden Jahr soll die national verbreitete Vielfalt mit einem zweiten Multiplex und bis zu 16 neuen Programmen steigen. Mitte November hat die Gremienvorsitzendenkonferenz (GVK) der Landesmedienanstalten die so genannte Zuweisung an die Antenne Deutschland GmbH & Co. KG bestätigt. Antenne Deutschland ist ein Gemeinschaftsunternehmen der MEDIA BROADCAST Digital Radio GmbH und der Absolut Digital GmbH & Co. KG, die den Aufbau und Betrieb der zweiten nationalen DAB+ Plattform übernehmen sollen. Vor dem Start müssen noch rechtliche Rahmenbedingungen geklärt werden. Fast 30 Programme wären künftig insgesamt bundesweit verfügbar.

    DAB+ Marketing mit neuer Marken- und Kampagnenführung

    Seit Mai hat DAB+ ein neues Logo und Corporate Design sowie eine neue Kampagnenführung. Die Elemente wurden von der ARD entwickelt und stehen allen Marktbeteiligten über den Digitalradio Deutschland e.V. zur Bewerbung von DAB+ zur Verfügung. Alle Mitglieder des Vereins, darunter ARD, Deutschlandradio und Hersteller, setzen die Elemente gemeinsam ein.

    In drei Aktionszeiträumen (Mai, August, November/Dezember) bewerben ARD, Deutschlandradio, private Anbieter und weitere Mitglieder des Vereins den digitalen Radiostandard DAB+ und damit die Freude am Radiohören. Der Slogan des dritten bundesweiten Aktionszeitraums lautet: „Schenken Sie ein DAB+ Radio“. Zu den crossmedialen Maßnahmen zählen unter anderem TV- und Funkspots, Print- und Onlinemotive sowie Programmhinweise. Auch für 2018 sind Aktionszeiträume in Vorbereitung.

    Viele DAB+ Gerätehersteller integrieren das neu vorgestellte Corporate Design in ihre nationale Online- und Offline-Kommunikation sowie auf Produktverpackungen für den PoS. Auch im europäischen Ausland, bei WorldDAB und bei den international agierenden Herstellern hat das neue Corporate Design großes Interesse geweckt.

    Produktoffensive der Hersteller

    Die im Digitalradio Deutschland e.V. vertretenen Hersteller Dual, Hama, Pure, TechniSat und Telestar haben in diesem Jahr eine beachtliche Produktoffensive mit großer Geräteauswahl gestartet. Im Mittelpunkt des Angebots stehen DAB+ Radios mit Farbdisplay und Multiroom-Vernetzung. Weitere Trends sind kompakte, energiesparende Kofferradios mit OLED Display und edle Hybridradios für die heimische Stereoanlage.

    Erste UKW-Aussteiger

    Auch im Ausland setzten Politik und Programmanbieter wichtige Meilensteine: So ist Norwegen 2017 als erstes Land weltweit zugunsten von DAB+ aus der analogen UKW-Verbreitung ausgestiegen. Auch Südtirol hat damit begonnen UKW-Anlagen abzuschalten, während die Schweiz wichtige politische Entscheidungen gefällt hat, damit ein UKW-Ausstieg ab 2020 beginnen kann.

     

    Über uns: Das Digitalradio Büro Deutschland mit Sitz in Berlin ist eine Gemeinschaftsinitiative des Vereins Digitalradio Deutschland, also ARD, Deutschlandradio, privaten Radioveranstaltern, Geräteherstellern und Netzbetreibern, die sich zum Ziel gesetzt haben, Digitalradio DAB+ in Deutschland zu etablieren. Das Digitalradio Büro informiert die Öffentlichkeit über die Möglichkeiten und die Einführung von DAB+ in Deutschland. Der Zugang zum Digitalradio Deutschland e.V. steht allen Marktteilnehmern offen, die sich für DAB+ engagieren. Weitere Informationen zu DAB+ unter: dabplus.de

     

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    www.dabplus.de

     

Presseinformation DAB+ in Deutschland

on Freitag, 12 August 2016.


Digitalradio DAB+: Der digitale Rundfunkstandard in Deutschland

Radio ist überall, auch da, wo es uns gar nicht mehr auffällt – morgens beim Frühstück, auf dem Weg zur Arbeit, in der Pause und dann wieder zu Hause. Über zwei Drittel der Deutschen hören im Durchschnitt länger als vier Stunden Radio am Tag (243 Minuten), so die Media Analyse 2016. Das ist mehr Zeit, als wir vor dem Fernseher verbringen.

DAB+ bietet viele Vorteile
Mit Digitalradio DAB+ wird das Radiohören noch attraktiver. Denn es ermöglicht eine deutlich höhere Programmvielfalt als UKW und einen glasklaren Empfang ohne Rauschen. Zwölf Radiostationen kann man derzeit schon im bundesweit ausgesendeten DAB+ Ensemble empfangen, dazu kommen zahlreiche regionale Sender. Momentan summiert sich das je nach Region auf bis zu 60 verschiedene Programme an einem Standort. Nützlich sind außerdem Zusatzinformationen via Text und Bild, die auf dem Gerätedisplay angezeigt werden. Auf diese Weise bieten Radiostationen ihren Hörern auch eine elektronische Programmübersicht an. Ein besonderer Vorteil für Autofahrer ist die präzise Verkehrsinformation, die einen Stau metergenau anzeigt - und das nahezu in Echtzeit auch für Nebenstraßen. Denn Digitalradio DAB+ bringt die Stauinformationen huckepack mit dem Sendesignal in das moderne Autoradio. Ein kostenloser und stabiler Empfang versteht sich dabei von selber, Gebühren für eine Internet-Verbindung fallen nicht an.

Deutschlandweit guter DAB+ Empfang
Schon jetzt ist DAB+ sehr gut verfügbar. Besonders die bevölkerungsreichen Ballungsgebiete sind bestens mit dem Signal versorgt. Bis Ende dieses Jahres können bundesweit nahezu 90 Prozent der Bevölkerung Digitalradio DAB+ hören. Die Autobahnen sind bis Ende 2016 bereits zu 98 Prozent mit DAB+ Signalen versorgt. Und schon 2020 wird DAB+ voraussichtlich in ganz Deutschland flächendeckend verfügbar sein - von Sylt bis Berchtesgaden und von Saarbrücken bis Görlitz. Radiohörer können sich auf der interaktiven Karte unter http://digitalradio.de/index.php/de/empfangneu über den aktuellen DAB+ Empfang an ihrem Wohnort informieren.

Radiogeräte mit DAB+ werden immer beliebter
Obwohl der  Übertragungsstandard DAB+ erst seit 2011 in Deutschland verfügbar ist, steht bereits in elf Prozent der Haushalte mindestens ein DAB+ Gerät. Kunden, die einmal ein DAB+ Gerät gekauft haben, kehren mehrheitlich UKW den Rücken und kaufen später ein zweites oder drittes dazu.
Als zukunftsfähige, robuste terrestrische Technologie hat DAB+ auch die Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz überzeugt. Sie rät allen Radiohörern, gleich ein Digitalradio mit DAB+ zu kaufen, denn es ist auch abwärtskompatibel und bietet somit über UKW jene Programme, die noch nicht im modernen Standard ausstrahlen. So profitieren Kunden von den neuen Inhalten, ohne auf bisherige Sender verzichten zu müssen.
Auf http://www.digitalradio.de können sich Interessenten einen Eindruck von der Vielfalt der verfügbaren Geräte verschaffen. Besonders vor dem Neuwagenkauf lohnt sich ein Blick in die Tabellen: Viele europäische Autohersteller bieten Digitalradios mit DAB+ in unterschiedlichen Ausstattungsvarianten an.
DAB+ Radios sind in nahezu jeder Preisklasse verfügbar: So bekommt man bereits für unter 20 Euro ein Gerät für Zuhause.

Der Nachfolger von UKW ist DAB+. Da noch die meisten Radiohörer UKW-Geräte nutzen, gibt es eine Übergangszeit, in der beide Übertragungswege parallel betrieben werden. Einen Abschalttermin für UKW hat die Politik noch nicht festgelegt. Doch der teure und energieaufwändige Parallelbetrieb von UKW und DAB+ soll nach der dringenden Empfehlung der Kommission zur Ermittlung des Finanzbedarfs der Rundfunkanstalten (KEF) möglichst kurz gehalten werden.

Digitalradio DAB+ ist eine zukunftssichere Übertragungstechnik für Radiosender. Sie liefert eine umfangreiche Grundversorgung der Bevölkerung, die auch im Krisenfall zuverlässig funktioniert. Denn während im Ausnahmefall Internet- und Mobilfunkverbindungen vom Strom abhängig oder vollkommen überlastet sind und ausfallen können, ist die Radioübertragung mit DAB+ weiter gesichert.

ARD und Deutschlandradio drängen – gerade auch mit Blick auf einen verantwortungsvollen Umgang mit dem Rundfunkbeitrag – auf einen zügigen Umstieg auf Digitalradio DAB+. Sogar in Smartphones hat digitales Antennenradio bereits Einzug gehalten. Eine intelligente App sorgt übrigens dafür, dass das Smartphone auf DAB+ umschaltet, wenn der gewählte Radiosender auch dort verfügbar ist. Denn das spart Internet-Kosten.

Download: Digitalradio DAB+ in Deutschland Dossier

Über uns: Das Digitalradio Büro Deutschland mit Sitz in Berlin ist eine Gemeinschaftsinitiative von ARD, Deutschlandradio, privaten Radioveranstaltern und Netzbetreibern, die sich zum Ziel gesetzt haben, Digitalradio DAB+ in Deutschland zu etablieren. Das Digitalradio Büro informiert die Öffentlichkeit über die Möglichkeiten und die Einführung von Digitalradio DAB+ in Deutschland. Weitere Informationen unter: www.digitalradio.de


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