• DAB+ ab Mai: Frühjahrsaktion startet

    ARD, Deutschlandradio, private Anbieter und weitere Mitglieder des Vereins Digitalradio Deutschland bewerben im Rahmen eines Aktionszeitraums vom 2. Mai bis 11. Mai gemeinsam den Radiostandard von heute und damit die Freude am Radiohören. Zu den crossmedialen Maßnahmen zählen unter anderem TV- und Funkspots, Print- und Onlinemotive sowie Programmhinweise.

    Die Hörfunkspots setzen einen Schwerpunkt auf den klaren, digitalen Empfang unterwegs, zum Beispiel im Auto oder in der Freizeit unter dem Slogan „DAB+, denn so geht Radio heute.“

    Der Markenclaim lautet: „DAB+. Mehr Radio.“ Anzeigen und Social Media Postings setzen auf prägnante Schlagzeilen, verweisen auf die Webseite dabplus.de sowie auf Kundenvorteile im Rahmen des Aktionszeitraums.

    Gemeinsames Signal

    Mit den mehrmals im Jahr durchgeführten Aktionszeiträumen setzen ARD, Deutschlandradio, private Anbieter und weitere Mitglieder im Digitalradio Deutschland e.V. das gemeinsame Signal, dass der digital-terrestrische Radiostandard DAB+ für den Hörfunk von zentraler Bedeutung ist.

    In den letzten Monaten hat die DAB+ Programmvielfalt weiter zugenommen: Es gibt inzwischen über 200 unterschiedliche regional ausgestrahlte Angebote öffentlich-rechtlicher und privater Anbieter. DAB+ ist auf 97 Prozent der Fläche verfügbar, die Autobahnen sind fast voll ausgebaut. Rund 40 Prozent der Neufahrzeuge verfügen bereits über ein DAB+ Autoradio.

    Media-Analyse Audio: DAB+ Sender im Aufwind

    Die von der ag.ma veröffentlichte Media-Analyse (ma 2018 Audio I) belegt die wachsende Relevanz digital verbreiteter Programme (DAB+ und IP). Dies ist ein wichtiges Signal für die werbetreibende Wirtschaft.

    Klassik Radio erreicht nun 5,8 Millionen Menschen in Deutschland (WHK, Mo-So) und ist mit 314.000 Hörern pro Durchschnittsstunde (einem Plus von 35,9 %) einer der erfolgreichsten Klassik-Sender. Klassik Radio setzt auf die Digitalisierung des Hörfunks und hat zuletzt UKW Frequenzen zugunsten einer nationalen DAB+ Verbreitung zurückgegeben.*

    Erstmals in der Media-Analyse wurde das Programm Absolut relax ausgewiesen. An einem normalen Werktag hören bereits 210.000 Menschen das national digital verbreitete DAB+ Programm. In der durchschnittlichen Stunde schalten 33.000 Menschen den Sender ein.

    Die DAB+ Radiokombi Deutschland, die neben Absolut relax und Schlagerparadies auch noch das bundesweit verfügbare Schwarzwaldradio und die regionalen DAB+-Programme lulu.fm, Absolut HOT und Kultradio umfasst, gewinnt knapp 24 Prozent hinzu und kommt auf 114.000 Hörer pro Durchschnittsstunde*.

    *Quelle:  MA 2018 Audio I, Hörer pro durchschnittliche Sendestunde Mo-Fr

     

    Über uns: Das Digitalradio Büro Deutschland mit Sitz in Berlin ist eine Gemeinschaftsinitiative des Vereins Digitalradio Deutschland, also ARD, Deutschlandradio, privaten Radioveranstaltern, Geräteherstellern und Netzbetreibern, die sich zum Ziel gesetzt haben, Digitalradio DAB+ in Deutschland zu etablieren. Das Digitalradio Büro informiert die Öffentlichkeit über die Möglichkeiten und die Einführung von DAB+ in Deutschland. Der Zugang zum Digitalradio Deutschland e.V. steht allen Marktteilnehmern offen, die sich für DAB+ engagieren. Weitere Informationen zu DAB+ unter: dabplus.de

     

    Kontakt Presse/Medien:
    Carsten Zorger
    Digitalradio Büro Deutschland
    Tel.: +49 30 8503 6841
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  • Norwegen: Starkes Wachstum für neue DAB+ Programme

    Wer als neuer Akteur ins Radiogeschäft einsteigt und dabei auf den Radiostandard DAB+ setzt, kann von der Digitalisierung des Rundfunks profitieren. Das zeigen aktuelle Zahlen aus Norwegen, die der Weltverband WorldDAB auf den Radiodays Europe in Wien veröffentlichte. Nur drei Monate nach dem Umstieg von UKW in Norwegen, machen die neuen DAB+ Programmangebote bis zu einem Drittel der Radionutzung aus.

    98 Prozent der Hörer sind dem Radio treu geblieben und haben den „digitalen Umstieg“ mitgemacht. Sie kauften sich DAB+ Empfänger oder hören Radio jetzt über IP, meldet WorldDAB. Eine detaillierte Übersicht ist unter www.radiodso.com abrufbar.

    Mit dem Übergang vom analogen zum digitalen Rundfunk ist die Zahl der nationalen Radiostationen in Norwegen von fünf (2016) auf 31 (2017) gestiegen. Im letzten Jahr wurden rekordverdächtige zwei Millionen DAB+-Geräte verkauft. Das sind dreimal so viele DAB+ Radios wie in normalen Jahren. Norwegen hat 5,2 Millionen Einwohner.

    „Die norwegischen Rundfunkanstalten haben die Umstellung von UKW auf DAB+ nicht durchgeführt, um Zuhörer kurzfristig zu gewinnen, sondern um sie auf lange Sicht zu halten und dem Radio eine digitale Zukunft zu ermöglichen“, sagte Ole Jørgen Torvmark, CEO von Digital Norway.

     

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ARD-Vorsitzende Wille: Ausrichtung auf Radiostandard DAB+ ist unumkehrbar

on Dienstag, 05 September 2017.

"Die Entwicklung des deutschen Radiomarktes hin zum digitalen Standard DAB+ ist unumkehrbar", sagte die ARD-Vorsitzende Karola Wille am Montag beim Digitalradiotag auf der Funkausstellung in Berlin. Die Ergebnisse der Reichweitenstudie DAB+ sowie des Digitalisierungsberichts 2017 der Landesmedienanstalten, die in Berlin vorgestellt wurden, seien auch deutliche Signale in Richtung Politik und Industrie.

Wille: "Die ARD sieht ihre Hybridstrategie bestätigt, bei der Verbreitung von Radioprogrammen in Zukunft sowohl auf DAB+ als auch auf das Internet zu setzen. Die neue Reichweitenstudie zeigt zugleich, dass die Nutzung von DAB+ aktuell die größte Dynamik entfaltet".

Deutschlandradio-Intendant Stefan Raue betonte angesichts der deutlichen Zuwachsraten: "Für Deutschlandradio ist DAB+ enorm wichtig, weil wir mit UKW nur einen Teil unserer potenziellen Hörerinnen und Hörer erreichen. Die öffentlich-rechtlichen Anbieter ziehen an einem Strang, auch die privaten bewegen sich, die Geräteauswahl ist riesig. Jetzt ist die Politik gefordert, sich für
DAB+ einzusetzen. Um den Übergang vom analogen zum digitalen Hörfunk
zu beschleunigen, brauchen wir eine Regelung, die dafür sorgt, dass alle künftigen Radios DAB+ empfangen können, egal ob im Auto oder zu Hause."

Als sehr hilfreich bezeichnete die ARD-Vorsitzende Wille die Unterstützung von Bund und Ländern bei dem Bemühen, auf europäischer und nationaler Ebene eine Multinormgerätepflicht zu etablieren. Die Erwartung der Branche sei, dass es hier nun zeitnah zu Entscheidungen komme, durch die Gerätehersteller und Radioanbieter eine stärkere Planungssicherheit erhalten.

Wichtig sei zudem, dass die Automobilindustrie endlich dem Beispiel vieler Nachbarländer folge und künftig auch in Deutschland für Neuwagen DAB+ als Standardausrüstung vorsehe.

Pressekontakt:
Steffen Grimberg
ARD-Sprecher
Tel.: 0341/300-6431
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