• Neue Programme mit starkem Wachstum / DAB+ mit Abstand wichtigster Verbreitungsweg / DAB+ attraktiv für Werbekunden Norwegen: Übergang von UKW zu DAB+ ein voller Erfolg

    Die öffentlich-rechtlichen und privaten Radioveranstalter sowie die Verantwortlichen bei Digitalradio Norwegen ziehen eine positive Bilanz nach dem Umstieg von UKW auf DAB+: Große Reichweitengewinne erzielen Programmangebote, die es vorher auf UKW nicht gab, meldet die norwegische Kommunikationsbehörde in ihrer jüngsten Übersicht. Während die fünf traditionellen Programmangebote (NRK-Kanäle P1, P2 und P3, P4 und Radio Norway) im Marktanteil von 60,2 auf 42,1 Prozent sanken, konnten die neuen auf DAB+ verfügbaren öffentlich-rechtlichen und privaten Programmangebote ihren Marktanteil von 26,4 auf 36 Prozent erhöhen (neue NRK Programme, P4-Gruppe und Bauer Media, z. B. NRK P1 +, P7 Clip und Radio Rock). Norwegen hatte im Dezember 2017 die nationale analoge Radioübertragung zugunsten von DAB+ beendet.

    Exzellente Reichweiten, sehr guter Empfang
    Die nationale Vielfalt ist von fünf auf 31 Sender angewachsen. Der Netzausbau ist hervorragend: Die öffentlich-rechtlichen Programme erreichen inzwischen 99,7 Prozent der Bevölkerung, die der privaten Anbieter 92,8. Das mobile DAB+ Netz ist besser ausgebaut als das ehemalige UKW Netz, bestätigt die norwegische Kommunikationsbehörde. 86 Prozent der Bevölkerung nutzen heute digitale Verbreitungswege, die große Mehrheit von über 78 Prozent hört täglich Radio über DAB+, meldet Digitalradio Norwegen.

    Hohe Haushaltsdurchdringung, hohe Nachfrage nach Car-Adaptern
    Alleine seit Mitte September 2017 wurden 620.000 DAB+ Radios in Norwegen verkauft, wie Digitalradio Norwegen mitteilt. 150.000 davon fallen in die Kategorie Autoradios oder Auto-Adapter zum Nachrüsten. 64 Prozent der Autofahrer, die regelmäßig Radio hören, nutzen ein DAB+ Autoradio. Insgesamt hat fast jedes zweite Autoradio in Norwegen DAB+ Empfang. Die Nachfrage nach digitalen Adaptern ist ungebrochen und es ist davon auszugehen, dass der Anteil von Autos mit digitalem Radioempfang in 2018 weiter stark wachsen wird.

    Insgesamt stehen jetzt fast 5,4 Millionen DAB+ Radios in norwegischen Haushalten, 85 Prozent haben ein oder mehrere DAB+ Geräte. Die Zahlen zeigen auch, dass die Verbreitung von DAB+ weiter wächst, je länger die UKW-Abschaltung zurück liegt. In Nordland, der ersten Region der digitalen Umstellung vor gut einem Jahr, besitzen inzwischen 91 Prozent der Haushalte ein oder mehrere DAB+ Radios.

    Ole Jørgen Torvmark, CEO Digital Radio Norway AS: „Norwegen hat den wichtigen Übergang vom analogen zum digitalen Radio geschafft. Radio muss digital verbreitet werden, um relevant zu bleiben. Gleichwohl müssen wir den Hörern Zeit geben, um sich an das Hören über digitale Endgeräte zu gewöhnen. UKW wurde in Norwegen stufenweise abgeschaltet. Nach jedem Teilschritt erholten sich die Reichweiten nach einem vorübergehenden Rückgang. Wir gehen davon aus, dass die Reichweiten im Rundfunk Ende 2018 ungefähr denen von Ende 2016 entsprechen.“

    Patrick Hannon, Präsident von WorldDAB: „Radio bleibt nur wettbewerbsfähig über digitale Verbreitungswege. DAB+ bietet mehr Auswahl, gleichzeitig gewährleistet diese Technologie den kostenlosen Zugang zu Radioprogrammen mit effizienter Netzabdeckung. Die neuen Zielgruppenprogramme in Norwegen erfüllen den Wunsch der Hörer nach vielfältigeren Angeboten.“

    Werbemarkt wächst
    Trotz erster Bedenken konnten vor allem die privaten Radiostationen von der UKW-Abschaltung profitieren. Mit einem Umsatz von 369 Millionen Kronen (umgerechnet über 42 Millionen Euro, Quelle: Department of Advertising and Media Statistics) wuchs der Radio-Werbemarkt im zweiten Quartal 2017 um 1,2 Prozent, während die Werbeeinnahmen bei Tageszeitungen (-16,2 Prozent) und Fernsehen (-3,3 Prozent) zurückgingen. 

    Über uns
    Das Digitalradio Büro Deutschland mit Sitz in Berlin ist eine Gemeinschaftsinitiative des Vereins Digitalradio Deutschland, also ARD, Deutschlandradio, privaten Radioveranstaltern, Geräteherstellern und Netzbetreibern, die sich zum Ziel gesetzt haben, Digitalradio DAB+ in Deutschland zu etablieren. Das Digitalradio Büro informiert die Öffentlichkeit über die Möglichkeiten und die Einführung von DAB+ in Deutschland. Der Zugang zum Digitalradio Deutschland e.V. steht allen Marktteilnehmern offen, die sich für DAB+ engagieren. Weitere Informationen zu DAB+ unter: dabplus.de

     

    Kontakt Presse/Medien:

    Carsten Zorger
    Digitalradio Büro Deutschland
    Tel.: +49 30 8503 6841
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  • Digitalradio DAB+ 2017: Überragende Programmvielfalt, Netzausbau nahe Vollversorgung, gemeinsame Aktionszeiträume mit neuer Markenführung

    Die Marktdynamik beim Digitalradio DAB+ wächst weiter. Im Laufe des Jahres profitierten Hörerinnen und Hörer von der neuen Vielfalt regionaler und überregionaler Programme, darunter einige, die nicht auf UKW zu hören sind. Der klare, digitale und rauschfreie Klang überzeugt auch Autofahrer: Jeder fünfte Neuwagen rollt nun mit DAB+ Radio vom Band. Um die Sichtbarkeit und Akzeptanz von DAB+ weiter zu steigern, setzen Hersteller und Programmanbieter auf gemeinsame Werbeaktivitäten auf Basis der im Mai neu vorgestellten Marken- und Kampagnenführung.

    Positive Marktzahlen, Netzabdeckung vor Vollausbau

    In 15,1 Prozent der deutschen Haushalte steht mindestens ein DAB+ Radio, im Vorjahr waren es nur 12,5 Prozent, so der Digitalisierungsbericht der Landesmedienanstalten. Damit verfügen sechs Millionen Haushalte über mindestens ein DAB+ Gerät, das ist eine Million mehr als im Vorjahr. In Deutschland sind 2017 über 21 Prozent der Neuwagen mit DAB+ Radios ausgestattet, die einen kostenlosen Empfang über Antenne ohne Internetanbindung ermöglichen. Aktuell sind in Deutschland rund 3,7 Millionen DAB+ Autoradios in Betrieb.

    Die Programme des ersten nationalen Multiplexes erreichen bereits 66 Millionen Einwohner „inhaus“ bei einer Flächenabdeckung von 97 Prozent; die Autobahnen sind mit 98,2 Prozent nahezu voll versorgt. Es gibt nun 120 Senderstandorte mit dem bundesweiten Programmangebot von Deutschlandradio und neun Privatsendern.

    Wachsendes regionales Angebot

    Derzeit sind über 150 unterschiedliche regional ausgestrahlte Angebote der öffentlich-rechtlichen und privaten Anbieter verfügbar. Fast alle ARD-Landesrundfunkanstalten haben zusätzliche Sendeanlagen für ihre regionalen DAB+ Bouquets in Betrieb genommen: Die Hörfunkprogramme von hr, rbb und NDR sind nun auch abseits der Ballungsräume digital-terrestrisch zu hören, der SWR startete auf einem neuen Kanal im Allgäu und baute seine Versorgung im Norden von Rheinland-Pfalz aus. Auch der BR hat seine Netze optimiert. Radio Bremen ist über DAB+ jetzt auch in Bremerhaven zu hören. Der SR hat die Empfangbarkeit im Süden des Landes verbessert. Der MDR hatte bereits in 2016 seine DAB+ Netze ausgebaut, der WDR plant dies für das kommende Jahr. 

    Zum Boom beigetragen hat auch eine Kooperation der Bayerischen Landeszentrale für neue Medien (BLM) mit dem BR. In einem Simulcast-Szenario sind lokale, regionale und landesweite UKW-Privatradios parallel auf DAB+ verfügbar. Insgesamt 14 Lokalradios aus Franken bauten zuletzt ihre technische Reichweite aus. Bis Ende 2018 sollen alle bayerischen Lokalradios über DAB+ zu hören sein.

    Auch in Sachsen wird das Angebot steigen. Über zwei lokale Multiplexe in Leipzig und Freiberg sollen in Kürze 28 Hörfunkprogramme starten, darunter zehn Programme, die bisher nur im Internet oder noch gar nicht zu hören sind. In Baden-Württemberg sind mit Radio Teddy, Rock Antenne, Regenbogen 2 und Antenne 1 vier weitere private Hörfunkprogramme im landesweiten Bouquet auf Sendung gegangen. In Rheinland-Pfalz ist das Privatradio RPR Eins jetzt auch im ganzen Land über DAB+ zu hören, im Lokalradio Domradio Studio Nahe.

    Landesmedienanstalten für zusätzliche Kapazitäten

    In Hamburg, Berlin und im Rhein-Main-Gebiet sind die regionalen Multiplexe inzwischen ausgebucht. In der Bundeshauptstadt hat die Medienanstalt Berlin-Brandenburg (mabb) daher die Weichen für einen zweiten regionalen Mux gestellt, der bald mit bis zu 16 zusätzlichen Programmen auf Sendung gehen soll.

    In anderen Bundesländern gab es Vorentscheidungen. So waren Interessensbekundungen (Call-of-Interests) im Saarland und Mecklenburg-Vorpommern so erfolgreich, dass die Landesmedienanstalten schon in Kürze Kapazitäten ausschreiben könnten. In Bremen ist zudem ein regionales Privatradio-Angebot geplant. Auch in anderen Bundesländern beschäftigt sich die Medienpolitik intensiv mit dem Thema DAB+.

    Zweiter Bundesmux mit breiter Vielfalt

    Im kommenden Jahr soll die national verbreitete Vielfalt mit einem zweiten Multiplex und bis zu 16 neuen Programmen steigen. Mitte November hat die Gremienvorsitzendenkonferenz (GVK) der Landesmedienanstalten die so genannte Zuweisung an die Antenne Deutschland GmbH & Co. KG bestätigt. Antenne Deutschland ist ein Gemeinschaftsunternehmen der MEDIA BROADCAST Digital Radio GmbH und der Absolut Digital GmbH & Co. KG, die den Aufbau und Betrieb der zweiten nationalen DAB+ Plattform übernehmen sollen. Vor dem Start müssen noch rechtliche Rahmenbedingungen geklärt werden. Fast 30 Programme wären künftig insgesamt bundesweit verfügbar.

    DAB+ Marketing mit neuer Marken- und Kampagnenführung

    Seit Mai hat DAB+ ein neues Logo und Corporate Design sowie eine neue Kampagnenführung. Die Elemente wurden von der ARD entwickelt und stehen allen Marktbeteiligten über den Digitalradio Deutschland e.V. zur Bewerbung von DAB+ zur Verfügung. Alle Mitglieder des Vereins, darunter ARD, Deutschlandradio und Hersteller, setzen die Elemente gemeinsam ein.

    In drei Aktionszeiträumen (Mai, August, November/Dezember) bewerben ARD, Deutschlandradio, private Anbieter und weitere Mitglieder des Vereins den digitalen Radiostandard DAB+ und damit die Freude am Radiohören. Der Slogan des dritten bundesweiten Aktionszeitraums lautet: „Schenken Sie ein DAB+ Radio“. Zu den crossmedialen Maßnahmen zählen unter anderem TV- und Funkspots, Print- und Onlinemotive sowie Programmhinweise. Auch für 2018 sind Aktionszeiträume in Vorbereitung.

    Viele DAB+ Gerätehersteller integrieren das neu vorgestellte Corporate Design in ihre nationale Online- und Offline-Kommunikation sowie auf Produktverpackungen für den PoS. Auch im europäischen Ausland, bei WorldDAB und bei den international agierenden Herstellern hat das neue Corporate Design großes Interesse geweckt.

    Produktoffensive der Hersteller

    Die im Digitalradio Deutschland e.V. vertretenen Hersteller Dual, Hama, Pure, TechniSat und Telestar haben in diesem Jahr eine beachtliche Produktoffensive mit großer Geräteauswahl gestartet. Im Mittelpunkt des Angebots stehen DAB+ Radios mit Farbdisplay und Multiroom-Vernetzung. Weitere Trends sind kompakte, energiesparende Kofferradios mit OLED Display und edle Hybridradios für die heimische Stereoanlage.

    Erste UKW-Aussteiger

    Auch im Ausland setzten Politik und Programmanbieter wichtige Meilensteine: So ist Norwegen 2017 als erstes Land weltweit zugunsten von DAB+ aus der analogen UKW-Verbreitung ausgestiegen. Auch Südtirol hat damit begonnen UKW-Anlagen abzuschalten, während die Schweiz wichtige politische Entscheidungen gefällt hat, damit ein UKW-Ausstieg ab 2020 beginnen kann.

     

    Über uns: Das Digitalradio Büro Deutschland mit Sitz in Berlin ist eine Gemeinschaftsinitiative des Vereins Digitalradio Deutschland, also ARD, Deutschlandradio, privaten Radioveranstaltern, Geräteherstellern und Netzbetreibern, die sich zum Ziel gesetzt haben, Digitalradio DAB+ in Deutschland zu etablieren. Das Digitalradio Büro informiert die Öffentlichkeit über die Möglichkeiten und die Einführung von DAB+ in Deutschland. Der Zugang zum Digitalradio Deutschland e.V. steht allen Marktteilnehmern offen, die sich für DAB+ engagieren. Weitere Informationen zu DAB+ unter: dabplus.de

     

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Ein Halbjahr wichtiger Meilensteine: Besondere Dynamik bei DAB+

on Montag, 03 Juli 2017.

Der Verein Digitalradio Deutschland blickt auf ein erstes Halbjahr 2017 mit wichtigen Meilensteinen für DAB+ zurück. „Wir sind sehr beeindruckt von der Dynamik, die das Thema im Markt inzwischen auslöst“, sagt Dr. Willi Steul, Vorsitzender des Digitalradio Deutschland e.V. und Intendant von Deutschlandradio. Die Politik engagiert sich für DAB+, das nationale DAB+ Netz erreicht inzwischen 96 Prozent der Fläche, das bundesweite und regionale Programmangebot nimmt sukzessive zu und die Händler melden weiter steigende Verkäufe. Diese Dynamik greifen wir auf, um die noch offenen Punkte auf dem Weg zur Digitalisierung des Hörfunks aktiv anzugehen.“

Aktionsplan treibt Digitalisierung voran
Ein wichtiger Schritt im ersten Halbjahr war die Verabschiedung des „Aktionsplans für die Transformation der Hörfunkverbreitung in das digitale Zeitalter“ durch das Digitalradio Board am 16. Februar. Der Aktionsplan enthält eine Roadmap mit acht Maßnahmen, die einen Rahmen schaffen für die Digitalisierung des Hörfunks.

Hierzu gehört unter anderem eine „Smart-Radio“-Regelung, die die verpflichtende Ausstattung von Hörfunkempfangsgeräten mit mindestens einer digitalen Schnittstelle vorsieht.

Zweiter Bundesmux: Bis zu 16 neue Radioprogramme für ganz Deutschland
Ein richtungsweisendes Signal war die Entscheidung der Landesmedienanstalten zum zweiten bundesweiten Multiplex. Vorbehaltlich einer endgültigen Zuweisung wird die Antenne Deutschland GmbH & Co. KG als Plattformbetreiber bis zu 16 weitere bundesweite Programme anbieten und damit die Programmvielfalt unter den Privatsendern weiter erhöhen. Das Unternehmenskonsortium, zu dem sich die Absolut Digital GmbH & Co. KG und die MEDIA BROADCAST Digital Radio GmbH zusammengeschlossen haben, will ab dem 2. Quartal 2018 auf Sendung gehen.

20 Prozent DAB+ Radios in bayerischen Haushalten
In Bayern gehen im Juli zahlreiche Lokalradios zusätzlich zur UKW-Verbreitung auch über DAB+ auf Sendung. Damit wird der erste Schritt im Rahmen der Kooperation von Bayerischem Rundfunk (BR) und Bayerischer Landeszentrale für neue Medien (BLM) beim DAB+ Netzbetrieb in Bayern umgesetzt. Bis September wird das landesweite DAB+ Sendernetz für die privaten Angebote neu strukturiert und künftig über die BR-Sendernetze verbreitet. DAB+ Hörer in Bayern profitieren von der neuen Angebotsvielfalt, wenn sie in den nächsten Wochen einen Sendersuchlauf durchführen.

Knapp sechs Jahre nach dem Start von DAB+ im Jahr 2011 haben 20,1 Prozent der Bevölkerung ab 14 Jahren in Bayern in ihrem Haushalt mindestens ein Digitalradio-Empfangsgerät im Gebrauch. Dies geht aus der Funkanalyse Bayern 2017 hervor, die am 4. Juli auf den Lokalrundfunktagen in Nürnberg vorgestellt wird.

In Baden-Württemberg werden die Programme Regenbogen 2, Antenne 1 und Rock Antenne schon bald das landesweite Angebot bereichern, nachdem bereits der Kinder- und Familiensender Radio Teddy auf DAB+ gestartet ist.

Auf die von der Medienanstalt Berlin-Brandenburg (mabb) ausgeschriebenen DAB+-Kapazitäten in Berlin und Brandenburg haben sich 24 Anbieter beworben, darunter auch zahlreiche bisher nur auf UKW verbreitete Programme.

In Hamburg gehen die von UKW bekannten Privatradios 106.8 Alsterradio rock’n pop, 91,7 xfm und Radio ffn digital auf Sendung, nachdem zuvor schon Radio Hamburg und Hamburg 2 ihre Programme im regionalen Mux aufgeschaltet haben.

DAB+ Marketing-Kampagne erfolgreich gestartet
Mit Spots in TV, Radio und im Netz lief vom 2. bis 21. Mai die erste in diesem Jahr breit angelegte neue crossmediale DAB+ Kampagnenphase unter dem Motto „So klar, als wär ich da“, inklusive Launch der neuen Webseite dabplus.de. Absender sind Mitglieder des Vereins Digitalradio Deutschland, also ARD, Deutschlandradio und private Radioveranstalter.

Die Kampagne ist die bisher reichweitenstärkste seit der Einführung von DAB+ im Jahr 2011. Die ARD hat die Kampagnen- und Gestaltungselemente zur Bewerbung von DAB+ entwickelt, die Rundfunkanbietern, Herstellern und Handel zur Verfügung stehen. Hierzu gehört auch das neue Logo mit dem Slogan „DAB+. Mehr Radio.“

Weitere gemeinsame Kampagnenphasen sind vor der IFA und zur Vorweihnachtszeit geplant.

DAB+ wächst weltweit
Weltweit hat DAB+ im ersten Halbjahr weiter zugelegt: Über 53 Millionen Radioempfänger mit Digitalradio DAB/DAB+ sind verkauft worden, inklusive Autoradios, wie die Organisation WorldDAB mitteilt. Auch in Deutschland wachsen die Verkäufe von DAB+ Empfängern stetig, während der Anteil von verkauften UKW Radios sinkt.

Starkes Wachstum bei DAB+ im Auto
Immer erfolgreicher wird DAB+ auch in Fahrzeugen: Im letzten Jahr wurden 4,6 Millionen Neufahrzeuge mit DAB+ Radios in Australien, Dänemark, Frankreich, Deutschland, Italien, in den Niederlanden, Großbritannien und in der Schweiz verkauft, meldet WorldDAB. Das ist ein Zuwachs von knapp 40 Prozent im Vergleich zu 2015. In Deutschland stieg der Anteil von DAB+ in Neuwagen von 14 Prozent in 2015 auf 21 Prozent in 2016.

Erster UKW-Ausstieg in Europa
DAB+ wird von 69 Prozent der Bevölkerung in Norwegen, wo in diesem Jahr schrittweise der analoge UKW-Hörfunk abgeschaltet wird, regelmäßig genutzt. Der Anteil von DAB+ Geräten beim Verkauf neuer Fahrzeuge ist in Norwegen von 63 in 2016 auf 98 Prozent in 2017 gestiegen. Die Schweiz plant die UKW-Abschaltung ab 2020. Hier wurde soeben das dreimillionste DAB+ Radio verkauft.

Über uns: Das Digitalradio Büro Deutschland mit Sitz in Berlin ist eine Gemeinschaftsinitiative des Vereins Digitalradio Deutschland, also ARD, Deutschlandradio, privaten Radioveranstaltern, Geräteherstellern und Netzbetreibern, die sich zum Ziel gesetzt haben, Digitalradio DAB+ in Deutschland zu etablieren. Das Digitalradio Büro informiert die Öffentlichkeit über die Möglichkeiten und die Einführung von DAB+ in Deutschland. Der Zugang zum Digitalradio Deutschland e.V. steht allen Marktteilnehmern offen, die sich für DAB+ engagieren. Weitere Informationen zu DAB+ unter: dabplus.de

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DAB+: Mehr Vielfalt mit bis zu 18 neuen privaten bundesweiten Programmen / Zuweisung der Medienanstalten an Antenne Deutschland GmbH & Co. KG

on Mittwoch, 07 Juni 2017.

Die Gremienvorsitzendenkonferenz (GVK) der Medienanstalten hat entschieden, dass die Antenne Deutschland GmbH & Co. KG neuer Plattformbetreiber des zweiten nationalen DAB+ Multiplex wird. Für die Hörerinnen und Hörer bedeutet das künftig mehr als eine Verdopplung des bundesweiten Programmangebots: Zu bisher 13 national verbreiteten DAB+ Programmen kommen bis zu 18 weitere bundesweit ausgestrahlte private hinzu.

Die begehrte Zuweisung erhält die Antenne Deutschland GmbH & Co. KG. Dies ist ein Unternehmenskonsortium, zu dem sich die Absolut Digital GmbH & Co. KG, vertreten durch den Geschäftsführer Willi Schreiner, Nürnberg, und die MEDIA BROADCAST Digital Radio GmbH, vertreten durch den Geschäftsführer Wolfgang Breuer, Köln, zusammengeschlossen haben.

Insgesamt vier Plattformbetreiber hatten sich um den zweiten DAB+ Bundesmux beworben. Das große Interesse an der Ausschreibung zeigte eindrucksvoll, dass DAB+ auch für private Anbieter eine wertvolle Investition in die Zukunft darstellt. Die Beteiligten erwarten einen zügigen Sendestart der neuen Programme.

Größtes Privatradio-Investment der letzten 30 Jahre
„Der zweite Bundesmux wird das größte Privatradio-Investment der letzten 30 Jahre und verschafft DAB+ einen ungeheuren Schub“, zeigt sich Dr. Willi Steul, Vorsitzender des Vereins Digitalradio Deutschland und Intendant von Deutschlandradio optimistisch.

„Wir freuen uns besonders darüber, dass mit Absolut Digital und MEDIA BROADCAST zwei Vereinsmitglieder die begehrte Zuweisung erhalten haben. Beide Unternehmen fördern den digitalen Hörfunk durch umfangreiche Investitionen seit vielen Jahren“, so Steul weiter. 

Der Verein Digitalradio Deutschland erwartet durch den zweiten Bundesmux auch eine weitere Dynamik auf regionaler Ebene. Das große Interesse an einer Ausschreibung in Sachsen mit 28 Bewerbungen dokumentiert eindrucksvoll, dass DAB+ im Privatradio angekommen ist.

 DAB+ mit neuem Corporate Design und erster Kampagnenphase
DAB+ erhielt Anfang Mai ein komplett neues Markendesign, das die ARD Koordination Kommunikation und Marketing DAB+ im Auftrag des Vereins entwickelt hatte.

Die neu geschaffene, ikonographische Wort-Bild-Marke in Form eines Radios erklärt zusammen mit dem Claim „Mehr Radio“ universell verständlich und einfach erkennbar, wofür der technische Standard DAB+ steht. Die neue Marke wird auf der Kampagnenseite www.dabplus.de vorgestellt.

Eingeführt wurde das neue Design im Mai mit einer reichweitenstarken, crossmedialen Kampagne der Vereinsmitglieder ARD, Deutschlandradio sowie privaten Anbietern. Die Hörfunk- und TV-Spots sowie Bild- und Kampagnenmotive folgen einer gemeinsamen Mechanik: Die abgebildeten Menschen befinden sich mitten in einem intensiven Hörerlebnis und gehen darin auf, als wären sie an einem anderen Ort. Der Kampagnenclaim unterstreicht die Bildsprache mit „So klar, als wär ich da.“

Die Elemente des neuen Markenauftritts werden Rundfunkanbietern, Herstellern und Handel zur eigenen Bewerbung von DAB+ zur Verfügung gestellt: www.digitalradio.de/index.php/de/haendlerbereich .

Über uns: Das Digitalradio Büro Deutschland mit Sitz in Berlin ist eine Gemeinschaftsinitiative des Digitalradio Vereins, also ARD, Deutschlandradio, privaten Radioveranstaltern, Geräteherstellern und Netzbetreibern, die sich zum Ziel gesetzt haben, Digitalradio DAB+ in Deutschland zu etablieren. Das Digitalradio Büro informiert die Öffentlichkeit über die Möglichkeiten und die Einführung von Digitalradio in Deutschland. Weitere Informationen unter: dabplus.de

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Neue DAB+ Kampagne und Markenführung: Digitalradio Verein Deutschland zieht äußerst positive Bilanz

on Montag, 22 Mai 2017.

Mit enormen Gesamtreichweiten in TV, Radio und im Netz ist die am 2. Mai gestartete und breit angelegte neue crossmediale DAB+ Marketing-Kampagne unter dem Motto „So klar, als wär ich da“ zu Ende gegangen. Absender waren Mitglieder des Digitalradio Vereins Deutschland, also ARD, Deutschlandradio und private Radioveranstalter. Die Kampagne ist die bisher reichweitenstärkste seit der Einführung von DAB+ vor sechs Jahren so die positive Bilanz des Vereins. Die ARD hatte im Auftrag des Vereins die Gestaltungselemente entwickelt.

Kampagne: TV, Radio und Netz
Die Kampagne stellt das Hörerlebnis im Radio in den Mittelpunkt. Sie greift typische Hörsituationen auf und unterstreicht die Freude am Radiohören. Der Claim „So klar, als wär ich da“ betont zentrale Vorteile von DAB+: die regionale Programmvielfalt und der klare, digitale Klang.
Der neue TV-Trailer wurde im Ersten und in den Dritten Programmen sowie online auf den Webseiten der Programmanbieter präsentiert. Vielfältige Hörfunkspots und deren Adaptionen wurden auf Werbe- und Trailerplätzen bei den ARD-Landesrundfunkanstalten sowie im Deutschlandfunk, Deutschlandfunk Kultur und auf Deutschlandfunk Nova eingesetzt.
Auch private Anbieter wie Absolut Relax, ENERGY, Schwarzwaldradio und sunshine live stützten die Kampagne mit einer Übernahme oder Adaption der Spot-Motive im Radio und mit Bildmotiven auf ihren Webseiten. Flankiert wurde die gemeinsame Kampagnenphase von Aktivitäten im Netz und auf Social Media Kanälen.
Anfang Mai ging ebenfalls die Kampagnenseite www.dabplus.de online, auf der der TV-Trailer zu sehen ist. Sie bietet einen Überblick über die Vorteile von DAB+ und leitet weiter auf www.digitalradio.de, wo wie bisher eine DAB+ Geräteübersicht, Ausstattungsvarianten für das Auto sowie die aktuelle Empfangsprognose aufrufbar sind.

Markenführung: Hersteller und Handel eingebunden
Mit der Kampagne wurde auch ein neuer Markenauftritt eingeführt. Die neu geschaffene, ikonographische Wort-Bild-Marke in Form eines Radios erklärt zusammen mit dem Claim „Mehr Radio“ universell verständlich und einfach erkennbar, wofür der technische Standard DAB+ steht.
Die Akzeptanz von Handel, Herstellern und Branchenverbänden ist hoch: Die im Verein vertretenen Hersteller Technisat, Dual und Pure sowie weitere Produzenten haben angekündigt, das neue Logo ab der diesjährigen IFA auf Produktverpackungen und in der Endkundenkommunikation zu übernehmen. DAB+ erhält im Fachhandel ein frisches, modernes Gesicht: Mit neu gestalteten Werbe- und Infomaterialien laufen Schulungsmaßnahmen im Einzelhandel, um am Point of Sale Kundinnen und Kunden optimal zu beraten.

Die im Verein vertretenen öffentlich-rechtlichen und privaten Programmanbieter nutzen die neue Markenführung in On Air, Off Air und Online-Aktivitäten zu DAB+.

Drei Aktionszeiträume in 2017
In diesem Jahr sind zwei weitere Aktionszeiträume für DAB+ fest vereinbart: Vor der IFA und zum Weihnachtgeschäft wollen die Marktteilnehmer erneut ihre Reichweiten bündeln und für das digital-terrestrische Radio werben. Dann werden die vorgestellten Kampagnenmotive erneut aufgegriffen.

Mit ihrer Initiative setzen die Vereinsmitglieder das gemeinsame Signal, dass der digital-terrestrische Radiostandard DAB+ für die Zukunft des Hörfunks von zentraler Bedeutung ist.

Fast 57 Millionen Hörerinnen und Hörer schalten deutschlandweit täglich das Radio ein, was rund 78 Prozent der Bevölkerung entspricht. Das nationale DAB+ Angebot ist inzwischen auf 96 Prozent der Fläche verfügbar und jeder siebte Einwohner über 14 Jahren hört DAB+ Radio. Über 21 Prozent der Neufahrzeuge verfügen bereits über ein DAB+ Autoradio.

Download für alle Marktteilnehmer
Die Elemente des neuen Markenauftritts werden Rundfunkanbietern, Herstellern und Handel zur eigenen Bewerbung von DAB+ zur Verfügung gestellt: www.digitalradio.de/index.php/de/haendlerbereich

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