• Studie des connect-Testlabs: DAB+ besteht Praxistest

    Studie des connect-Testlabs: DAB+ besteht Praxistest

    Erster bundesweiter Stresstest für Digitalradio (DAB/DAB+) der Fachzeitschrift „connect" bestätigt: Der Netzausbau ist erstaunlich weit fortgeschritten, die Empfangslücken werden immer kleiner. Der Netztest attestiert einen guten, verlässlichen Indoor/Outdoor-Empfang entlang der Autobahnen und auch in Ballungsräumen, dort vor allem in Fahrzeugen mit serienmäßiger DAB+-Ausstattung.

  • Digitalradio startet in Rostock und Umgebung

    Digitalradio startet in Rostock und Umgebung

    Seit 1. September 2014 ist Digitalradio im Raum Rostock und damit auch an der Ostsee verfügbar. Einwohner und Urlauber der Ostseeregion können vom neu gebauten Senderstandort Rostock-Toitenwinkel die zwölf über Digitalradio bundesweit verbreiteten öffentlich-rechtlichen und privaten Programme empfangen.

06 Dezember 2011

Mehr Empfang, Geräte, Service und Programme

Mehr Empfang, Geräte, Service und Programme
Michael Reichert, Leiter Projektbüro Digitalradio
Über 60 Programme der ARD in den Bundesländern, 13 Radioprogramme und Serviceinformationsdienste im bundesweiten Digitalradio, dazu mehr als 100 verschiedene lieferbare digitale Empfänger vom USB-Stick bis zum Autonachrüstset. „Zahlen die belegen, dass wir einen überzeugenden Start mit sehr guter Resonanz für das Radio der Zukunft in Deutschland hingelegt haben", bilanziert Michael Reichert, Leiter des Projektbüros Digitalradio.

Denn der Allianz aus öffentlich-rechtlichen und privaten Veranstaltern und der Geräteindustrie mit einem gemeinsamen Projektbüro Digitalradio ist es in nur vier Monaten gelungen, das Thema Digitalradio salonfähig zu machen. Auch für Dr. Chris Weck, Technik-Chef des Deutschlandradios, „ist Digitalradio schon jetzt angekommen – nicht zuletzt aufgrund des sehr guten Programmangebots im bundesweiten Multiplex und im landesweiten Multiplex".

Doch „Ausruhen" gilt für das Projektbüro Digitalradio nicht, denn für 2012 stehen viele Herausforderungen auf der Digitalradio-Agenda. Bereits heute können nach Angaben des Sendernetzbetreibers Media Broadcast 36,6 Millionen Einwohner den bundesweiten Multiplex empfangen (Empfang innerhalb von Gebäuden). Hinzu kommt noch die Versorgung der Hörer durch die landesweiten Multiplexe. Neben dem kontinuierlichen Netzausbau starten voraussichtlich im 1. und 2. Quartal 2012 auch weitere private Programmanbieter im landesweiten Digitalradio. Außerdem: Mit noch mehr attraktiven Diensten rund ums Programm, wie zum Beispiel einem elektronischen Programmführer (EPG), wird unter anderem die Grundlage geschaffen, künftig automatische Mitschnitte des Programms auf den Endgeräten zu ermöglichen. Entsprechende Geräte mit Recording-Funktion sind bereits in Vorbereitung und in Kürze auch  im Handel erhältlich.
Darüber hinaus sollen durch gezielte Schulungen die Fachhändler und Verkäufer im Elektronikhandel fit fürs Digitalradio gemacht werden, um im Kundengespräch kompetent beraten zu können. „Gerade durch spezielle Programmaktionen zu Digitalradio im kommenden Jahr werden viel mehr Hörer aufmerksam und erwarten dann Geräte und eine optimale Kaufberatung in den Geschäften", so der Digitalradio-Projektverantwortliche.
Beschränkt werden die Händlerschulungen jedoch nicht nur auf den Elektrofachhandel. „Vielmehr wollen wir auch die Autoverkäufer verstärkt mit ins Boot holen. Denn gerade im Auto ist das Digitalradio mit seinen Datendiensten ein echter Mehrwert. Das zeigt uns auch die bisherige und hervorragende Resonanz der Automobilindustrie auf das neue Digitalradio. Dazu kommt eine positive Eigendynamik am Markt, die möglicherweise dafür sorgen wird, dass der Netzausbau zügiger vorangehen wird als ursprünglich geplant", so Reichert.

Auch für Helmut G. Bauer, Geschäftsführer der Digitalradio Deutschland GmbH, „zeigt die Entwicklung in Deutschland, dass das terrestrische Digitalradio nicht mehr aufzuhalten ist". Daher hat er jetzt die Initiative für einen zweiten bundesweiten Multiplex ergriffen. Einen Solchen würde auch Dr. Gerd Bauer, Beauftragter für Hörfunk der Direktorenkonferenz der Landesmedienanstalten (DLM) „natürlich sehr begrüßen. Schließlich macht eine größere Programmauswahl Digitalradio noch attraktiver und sichert den langfristigen Erfolg dieses Verbreitungsweges."

Weiße Flächen auf der Karte = Kein Empfang?

Die Empfangsprognose ist eine sehr konservative Rechnung auf Basis eines mathematischen Modells. Befinden Sie sich in der Nähe einer blauen (versorgten) Fläche, dann stehen meist die Chancen nicht schlecht, dass Sie trotzdem Digitalradio empfangen können. In diesen Fällen sollten Sie sich ein Gerät von einem Verwandten, Freund oder Bekannten leihen und an Ihrem Wohnort den Empfang testen, bevor Sie sich ein Digitalradio kaufen.

Zu Beginn sind die Digitalradio-Programme in vielen Ballungsräumen und entlang der Hauptverkehrsstraßen bereits empfangbar. 

Mit einem Klick auf "Digitalradio in Ihrem Bundesland" können Sie erfahren, welche Programme Sie über das bundesweite Angebot hinaus empfangen können. 

Noch kein Empfang? Das ändert sich schon bald!

Denn in den nächsten Monaten werden immer mehr Digitalradio-Sender in Betrieb genommen, die immer mehr die Empfangbarkeit in ganz Deutschland verbessern. Bestimmt auch in Ihrer Nähe.

Wir informieren Sie selbstverständlich sehr gerne, wenn sich rund um die Programme im Digitalradio oder die Empfangssituation etwas tut. Hierfür können Sie sich sehr gerne für unseren Newsletter registrieren oder vielleicht enthält auch unsere Faktensammlung bereits die richtige Antwort für Sie parat.

dunkelblauer Bereich = indoor = Empfang innerhalb von Gebäuden

Wohnen Sie im dunkelblauen Bereich, so können Sie mit hoher Wahrscheinlichkeit Digitalradio innerhalb von Gebäude (z. B. zu Hause) empfangen. In diesem Bereich ist natürlich auch der mobile Empfang möglich.

Bitte beachten Sie, dass es aufgrund der Baubeschaffenheit Ihres Hauses/des Gebäudes dennoch zu Empfangsbeeinträchtigungen kommen kann.

hellblauer Bereich = mobil = Empfang außerhalb von Gebäuden

Wohnen Sie im hellblauen Bereich, so können Sie Digitalradio außerhalb von Gebäuden empfangen (z. B. im Auto o. unterwegs).

Ist Digitalradio in ganz Deutschland empfangbar?

Die bundesweiten Digitalradio-Programme werden aktuell (Stand April 2013) über ein Sendernetz von 49 Standorten verbreitet. Für 2013 sind vier weitere Aufschaltungen geplant.

Über dieses bundesweite Netz können sie die neuen Digitalradio-Programme empfangen.

Regionale Digitalradio-Angebote werden über eine eigenes Netz verbreitet,  welches nichts mit der Empfangssituation der bundesweiten Sender gemein hat.
 
Ihre Empfangssituation können Sie ganz individuell in der Empfangsprognose überprüfen.
 
 

Ist ein neues Radiogerät notwendig, um Digitalradio empfangen zu können?

Ja. Mit analogen Radios kann Digitalradio nicht empfangen werden. Auch herkömmliche DAB-Empfänger können Digitalradio-Programme im DAB+ Standard nicht wiedergeben.

Um Digitalradio zu empfangen, benötigen Sie ein DAB+ taugliches Empfangsgerät.

 

Kann Digitalradio auch im Auto empfangen werden?

Ja, Digitalradio kann auch im Auto empfangen werden. Hier kommen viele der neuen multimedialen Zusatzdienste (Funktionsumfang abhängig vom Endgerät) besonders zur Geltung, ebenso wie die vereinfachte Programmeinstellung durch automatische Frequenzsuche.

Kann man weiterhin auch UKW hören?

Alle Digitalradio-Geräte, die auf www.digitalradio.de veröffentlicht sind, verfügen auch über einen UKW-Empfänger. So können alle bisherigen Radioprogramme plus die neuen Digitalradio-Programme über ein Gerät gehört werden.

Sind alle regionalen Programme auch überall empfangbar?

Regionale Programme sind an die Bundesländer gebunden, so sind z. B. die Programme des BR nur in Bayern zu hören. Das ist gesetzlich geregelt.

In Grenzgebieten zwischen Bundesländern ist es natürlich möglich, dass Programme aus dem Nachbarbundesland empfangen werden können.

Was ist eigentlich Digitalradio?

Digitalradio steht für die Verbindung des Hörfunks mit programmbegleitenden Texten, Bildern und Daten. Vertiefende Texte zum aktuellen Programm, Audio-Angebote zum Nachhören unterwegs, elektronische Programmführer, Slideshows, die zum Beispiel das CD-Cover zum laufenden Musiktitel oder die Blitztabelle zur Fußballreportage zeigen, gehören zum Digitalradio – ebenso wie die Möglichkeit interaktiv auf das Programm zuzugreifen.*

* Funktionsumfang abhängig vom Endgerät


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